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Qualitätsoffensive Lehrerbildung

Das Vorhaben „Theoria cum praxi. Förderung von Reflektierter Handlungsfähigkeit als Leibniz-Prinzip der Lehrerbildung“, kurz Leibniz-Prinzip, wird im Rahmen der gemeinsamen Qualitätsoffensive Lehrerbildung von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

Das Vorhaben der ersten Förderphase lief bis zum 31. Dezember 2018. Die zweite Förderphase startete am 01. Januar 2019.

Leibniz-Prinzip: 2. Förderphase der Qualitätsoffensive Lehrerbildung

Mit Beginn des Jahres 2019 ist die zweite Phase des Förderprogramms gestartet. Im hannoverschen Vorhaben ist damit eine inhaltliche Weiterentwicklung der Arbeitsbereiche einhergegangen. Im Leibniz-Prinzip knüpfen nun an die vier Teilprojekte aus der ersten Förderphase – Maßnahmen genannt – drei Handlungsfelder an. Sie widmen sich den folgenden Themen:

  • Handlungsfeld 1: Lernen im Spannungsfeld von Heterogenität, Individualisierung und Kooperation. In diesem Teilprojekt werden Lehr-Lernszenarien in heterogenen Lerngruppen reflexiv gestaltet und fachspezifisch in das Studium implementiert. Lehramtsstudierende erhalten die Gelegenheit, in multiprofessionellen Teams an den Lehr-Lernszenarien zu arbeiten, sie auszutesten und zu beforschen. Es wird außerdem ein Lehr-, Lern- und Forschungslabor für den inklusiven und diversitätssensiblen Unterricht eingerichtet.
  • Handlungsfeld 2: Moderne Lernformate – digital, reflexiv, didaktisch strukturiert. Digital gestützte Elemente sorgen für eine qualitativ hochwertige Lehre, die den individuellen Lernvoraussetzungen und der Diversität von Studierenden Rechnung trägt. Lehramtsstudierende erhalten die Möglichkeit zu einem Perspektivwechsel: Sie übertragen den Kompetenzerwerb aus selbst erfahrenen Lern-Situationen an der Universität in die spätere Lehr-Situation in der schulischen Praxis. Die angehenden Lehrkräfte sollen nicht nur digitale Medien sicher und kritisch anwenden können, sondern auch Kompetenzen für die eigene Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen im späteren Berufsfeld Schule aufbauen.
  • Handlungsfeld 3: Praxisphasen entwickeln – mit Qualitätsstandards in die Schule. Im Rahmen dieses Teilprojektes werden zum einen die Organisation der Praxisphasen an der Universität zentralisiert, zum anderen die inhaltliche Ausgestaltung der Praktika profilorientiert weiterentwickelt. Ein neu eingerichtetes Praktikumsbüro organisiert Praktika fach- und lehramtsübreifend und vergibt Praktikumsplätze über eine Plattform. Für die Zusammenarbeit mit Schulen werden über ein Mentorenprogramm Standards geschaffen. Außerdem dienen gemeinsame Studien- und Praxistage dazu, alle drei Phasen der Lehrerbildung effektiver zu vernetzen.

Leibniz-Prinzip: 1. Förderphase der Qualitätsoffensive Lehrerbildung

Das Vorhaben „Theoria cum praxi. Förderung von Reflektierter Handlungsfähigkeit als Leibniz-Prinzip der Lehrerbildung“, kurz Leibniz-Prinzip, wird im Rahmen der gemeinsamen Qualitätsoffensive Lehrerbildung von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

Mit seinen vier Teilprojekten – Maßnahmen genannt – widmet sich das Vorhaben den folgenden Handlungsfeldern:

  • Verbesserung der professionsbezogenen Beratung und Begleitung der Studierenden in der Lehrerbildung, über Maßnahme 1: „LehrerIn werden von Anfang an“
  • Fortentwicklung der Lehrerbildung in Bezug auf die Anforderungen der Heterogenität und Inklusion, über Maßnahme 2: „Diversitätssensibilität in der inklusiven Schule“
  • Fortentwicklung der Fachlichkeit, Didaktik und Bildungswissenschaften, über Maßnahme 3: „Didaktisch strukturierte Fachwissenschaft“
  • Qualitätsverbesserung des Praxisbezugs in der Lehrerbildung, über Maßnahme 4: „Virtuelle Hospitation“

 

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