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Informationen zur mündliche Masterprüfung im Rahmen des Moduls Masterarbeit in den Masterstudiengängen:

Lehramt an Gymnasien, Lehramt an berufsbildenden Schulen und Lehramt für Sonderpädagogik

Grundlagen der Prüfung

Die „Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nds. MasterVO-Lehr)“ vom 08.11.2007 sieht für Studierende der Masterstudiengänge Lehrämter im letzten Studiensemester eine mündliche Prüfung vor, in der nachgewiesen werden soll, dass die Prüflinge die für die jeweiligen Studiengänge und -fächer erforderlichen Kompetenzen erworben haben, diese systematisch in Bezug zur Schulpraxis setzen und in einen kritisch-diskursiven Dialog treten können.“ (Nds. MasterVO-Lehr § 13 Abs. 1).
Diese Vorgabe wurde unter Berücksichtigung der Differenzierungen der Verordnung für die einzelnen Lehrämter in den Prüfungsordnungen der Leibniz Universität (bzw. der Leibniz Universität und der Hochschule für Musik und Theater den Masterstudiengang Lehramt an Gymnasien betreffend) umgesetzt (s. § 10 Abs. 4 der Prüfungsordnungen für die Masterstudiengänge für die einzelnen Lehrämter).

Zum 02.11.2015 ist eine neue Fassung der Nds. Master VO-Lehr in Kraft getreten. Die dort benannten Neuerungen werden werden voraussichtlich zum Wintersemester 2016/2017 in den Prüfungsordnungen der Masterstudiengänge umgesetzt.

Auszug Masterprüfungsordnung

Auszug aus der Prüfungsordnungen für die Masterstudiengänge für die einzelnen Lehrämter:
§ 10 Masterarbeit

(4) Die mündliche Prüfung im Rahmen des Moduls Masterarbeit wird von zwei Prüfenden abgenommen. Eine oder einer der beiden Prüfenden muss die Fachwissenschaft eines der gewählten Fächer nach Anlage 2 vertreten, die oder der zweite Prüfende muss die Didaktik des anderen Fachs nach Anlage 2 oder die Bildungswissenschaften vertreten. Ausnahmsweise können die Prüferin oder der Prüfer auch die Fachdidaktiken der beiden Unterrichtsfächer vertreten. In der mündlichen Prüfung soll der Prüfling nachweisen, dass er in der Lage ist, die im Studium erworbenen Kompetenzen systematisch in Bezug zur Schulpraxis zu setzen und über relevante Aspekte seines späteren Berufsfeldes in einen kritisch-diskursiven Dialog treten kann. An der Prüfung können Vertreterinnen und Vertreter der Schulbehörde, von ihr beauftragten Personen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Konförderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen und der Katholischen Kirche beobachtend teilnehmen, sie dürfen jedoch keine Prüfungsfragen stellen und nicht an der anschließenden Beratung teilnehmen. Für die Prüfenden kann die oder der Studierende Vorschläge machen. Diesen soll nach Möglichkeit entsprochen werden. 8Die fächerübergreifende mündliche Prüfung dauert insgesamt ca. 60 Minuten und kann vor oder nach der Masterarbeit abgelegt werden

Rahmenvorgaben für die Prüfung

Die Rahmenvorgaben für die mündliche Masterprüfung sind in der Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nieders. Master VO-Lehr) geregelt. Diese finden Sie in unserem Downloadbereich.

Gegenstände der Prüfung

Masterstudiengang Lehramt an Gymnasien:

  • Unterrichtsfächer und Bildungswissenschaften

 

Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen:

  • berufliche Fachrichtungen, Unterrichtsfächer und Bildungswissenschaften (Berufs- und Wirtschaftspädagogik)

 

Masterstudiengang Lehramt für Sonderpädagogik:

  • sonderpädagogische Fachrichtungen, Unterrichtsfächer und Bildungswissenschaft

Ziel der Prüfung

Es soll überprüft werden, ob der Prüfling

  • die für seinen Studiengang geforderten Kompetenzen nachweisen kann
  • diese systematisch in Bezug zur Schulpraxis setzen kann
  • über die geforderten Kompetenzen in einen kritisch-diskursiven Dialog eintreten kann.

Modalitäten der Prüfung

Art und Dauer der Prüfung

Die Prüfung ist als Einzelprüfung von ca. 60 Minuten Dauer durchzuführen.

Fachwissenschaftliche, fachdidaktische, und methodische Kompetenzen sollen unter Einbeziehung bildungswissenschaftlicher Aspekte fächerübergreifend geprüft werden.

 

Prüfer und Prüferinnen

Die Prüfung wird von zwei Prüferinnen bzw. Prüfern abgenommen und bewertet. Prüferinnen und Prüfer können sein: Professorinnen/ Professoren, Juniorprofessorinnen/ Juniorprofessoren, wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und/oder Lehrkräfte für besondere Aufgaben.

 

Zusammensetzung der Prüfungskommission

Masterstudiengang Lehramt an Gymnasien

Ein Vertreter oder eine Vertreterin der Fachwissenschaft des einen Unterrichtsfachs prüft zusammen mit einem Vertreter oder einer Vertreterin der Fachdidaktik des anderen Unterrichtsfachs oder zusammen mit einem Vertreter oder einer Vertreterin der Bildungswissenschaft.  Ausnahmsweise kann per Antrag die Prüfung mit Vertreterinnen und Vertretern beider Fachdidaktiken beantragt werden (Prüfungsausschuss über die Geschäftsstelle der Leibniz School of Education)).

Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen

Für die Zusammensetzung der Prüfungskommission gibt es folgende Kombinationsmöglichkeiten:

  1. Sofern ein Prüfer die Fachwissenschaft der beruflichen Fachrichtung vertritt, muss der andere Prüfer entweder die BWP oder die Fachdidaktik des Unterrichtsfaches vertreten.
  2. Sofern ein Prüfer die Fachdidaktik der beruflichen Fachrichtung vertritt, muss der andere Prüfer entweder BWP oder die Fachwissenschaft des Unterrichtsfaches vertreten.
  3. Sofern ein Prüfer die Fachwissenschaft des Unterrichtsfaches vertritt, muss der andere Prüfer die Fachdidaktik der beruflichen Fachrichtung oder auch BWP vertreten.
  4. Sofern ein Prüfer die Fachdidaktik des Unterrichtsfaches vertritt, muss der andere Prüfer die Fachwissenschaft der beruflichen Fachrichtung oder auch BWP vertreten.
  5. Sofern ein Prüfer Sonderpädagogik vertritt, muss der zweite Prüfer die Fachwissenschaft der beruflichen Fachrichtung oder die Fachdidaktik der beruflichen Fachrichtung vertreten.

Masterstudiengang Lehramt für Sonderpädagogik

Ein Vertreter oder eine Vertreterin der Fachwissenschaft einer sonderpädagogischen Fachrichtung prüft zusammen mit einem Vertreter oder einer Vertreterin der Fachdidaktik des Unterrichtsfachs oder zusammen mit einem Vertreter oder einer Vertreterin der Didaktik einer sonderpädagogischen Fachrichtung oder zusammen mit einem Vertreter oder einer Vertreterin der Bildungswissenschaft.

In Ausnahmefällen können die Prüferinnen und Prüfer auch die Fachdidaktiken beider Unterrichtsfächer, des Unterrichtsfaches und der beruflichen Fachrichtung, bzw. des Unterrichtsfaches und der sonderpädagogischen Fachrichtungen vertreten. (Ausnahmegenehmigung beim zuständigen Prüfungsausschuss beantragen!)

 

Weitere Personen, die an der Prüfung teilnehmen können:

An der Prüfung können Vertreterinnen und Vertreter der Schulbehörde, von ihr beauftragte Personen, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen und der Katholischen Kirche (wenn eines oder das Unterrichtsfach Katholische oder Evangelische Religion ist) beobachtend teilnehmen.

Vorschläge für die Gestaltung der Prüfung

Themenwahl

Beispiele:

Wahl eines zentralen Themas

Der Prüfling wählt in Absprache mit beiden Prüfern oder Prüferinnen eine Fragestellung mit dem er oder sie sich während seines Studiums intensiv beschäftigt hat (z.B. Thema der Masterarbeit, eine Aufgabenstellung aus einem Fachpraktikum, einen bestimmten Studienschwerpunkt) als zentrales Thema für die mündliche Prüfung aus, das unter Einbeziehung fachwissenschaftlicher, fachdidaktischer oder bildungswissenschaftlicher Aspekte geprüft wird (in gleicher Weise fächerübergreifende wie auf Schulpraxis ausgerichtete Prüfung).

Wahl zweier Schwerpunktthemen

Der Prüfling verabredet mit jedem Prüfer oder Prüferin ein bestimmtes Schwerpunktthema mit Bezug zum Berufs- und Handlungsfeld von Lehrerinnen und Lehrern. In der Prüfung soll der Studierende Gelegenheit erhalten, zu zeigen, dass er in seinen Studienfächern erworbene Kompetenzen exemplarisch auf fachliche wie auf allgemeine Probleme von Schule und Unterricht anwenden kann (überwiegend auf Schulpraxis ausgerichtete Prüfung).

Ablauf der Prüfung

Die Kandidaten bzw. Kandidaten legen ihren Prüfern mindestens eine Woche vor dem festgelegten Prüfungstermin ein themenbezogenes Prüfungsskript vor, das neben einer Gliederung oder Kurzdarstellung des Themas/ der Themen ausgewählte Materialien und Angaben zur verwendeten Literatur enthält.

Zu Beginn der Prüfung erhält der Kandidat oder die Kandidatin Gelegenheit zu einer thematischen Präsentation im Umfang von 10 – 15 Minuten, an die sich ein Prüfungsgespräch mit beiden Prüfern oder Prüferinnen anschließt.

Über die Prüfung wird ein Protokoll erstellt, das dem Akademischen Prüfungsamt nach der Prüfung zugesandt wird. Das hierfür benötigte Formblatt findet sich auf den Internetseiten des Akademischen Prüfungsamtes.

Die Prüfung wird von beiden Prüfenden gemeinsam bewertet.

Es stehen hierfür folgende Noten zur Verfügung:


sehr gut

1,0 und 1,3


gut

1,7; 2,0, 2,3


befriedigend

2,7; 3,0; 3,3


ausreichend

3,7 und 4,0


mangelhaft

5,0 (nicht bestanden).

Organisation und Meldung zur Prüfung

Meldung zur Prüfung

Die Meldung zur Prüfung kann beim Akademischen Prüfungsamt erfolgen, wenn die Zugangsvoraussetzungen zum Modul Masterarbeit nach § 12 Abs. 3 der Prüfungsordnung erfüllt sind.

Organisation der Prüfung

Der oder die Studierende wählt seine oder ihre Prüfungskonstellation und seine oder ihre Prüfer unter den von dem jeweiligen Fach benannten Prüfenden.
Für die Meldung zur mündlichen Prüfung finden die Studierenden auf der Internetseite des Akademischen Prüfungsamtes ein Formblatt.
Für die Meldung müssen die Studierenden u. a. die Unterschrift der von ihnen gewählten Prüfer oder Prüferinnen einholen, als Bestätigung ihrer Bereitschaft zur Abnahme der Prüfung.

Die Prüferinnen und Prüfer sind verantwortlich für die Raum- und Ablauforganisation.

Die Ergebnisse der Prüfungen werden im üblichen Verfahren online verbucht.

Die Anmeldung zur Prüfung erfolgt beim Akademischen Prüfungsamt. Das vollständig ausgefüllte und von beiden Prüfern und Prüferinnen unterschriebene Anmeldeformular muss zwei Wochen vor dem vereinbarten Prüfungstermin im Akademischen Prüfungsamt abgegeben werden.

Wichtig! In Krankheitsfällen sowie bei Prüfer- oder Raumwechsel ist das Akademische Prüfungsamt umgehend zu informieren.

Grundlagen der Prüfung

Die „Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nds. MasterVO-Lehr)“ vom 08.11.2007 sieht für Studierende der Masterstudiengänge Lehrämter im letzten Studiensemester eine mündliche Prüfung vor, in der nachgewiesen werden soll, dass die Prüflinge die für die jeweiligen Studiengänge und -fächer erforderlichen Kompetenzen erworben haben, diese systematisch in Bezug zur Schulpraxis setzen und in einen kritisch-diskursiven Dialog treten können.“ (Nds. MasterVO-Lehr § 13 Abs. 1).
Diese Vorgabe wurde unter Berücksichtigung der Differenzierungen der Verordnung für die einzelnen Lehrämter in den Prüfungsordnungen der Leibniz Universität (bzw. der Leibniz Universität und der Hochschule für Musik und Theater den Masterstudiengang Lehramt an Gymnasien betreffend) umgesetzt (s. § 10 Abs. 4 der Prüfungsordnungen für die Masterstudiengänge für die einzelnen Lehrämter).

Zum 02.11.2015 ist eine neue Fassung der Nds. Master VO-Lehr in Kraft getreten. Die dort benannten Neuerungen werden werden voraussichtlich zum Wintersemester 2016/2017 in den Prüfungsordnungen der Masterstudiengänge umgesetzt.

Auszug Masterprüfungsordnung

Auszug aus der Prüfungsordnungen für die Masterstudiengänge für die einzelnen Lehrämter:
§ 10 Masterarbeit

(4) Die mündliche Prüfung im Rahmen des Moduls Masterarbeit wird von zwei Prüfenden abgenommen. Eine oder einer der beiden Prüfenden muss die Fachwissenschaft eines der gewählten Fächer nach Anlage 2 vertreten, die oder der zweite Prüfende muss die Didaktik des anderen Fachs nach Anlage 2 oder die Bildungswissenschaften vertreten. Ausnahmsweise können die Prüferin oder der Prüfer auch die Fachdidaktiken der beiden Unterrichtsfächer vertreten. In der mündlichen Prüfung soll der Prüfling nachweisen, dass er in der Lage ist, die im Studium erworbenen Kompetenzen systematisch in Bezug zur Schulpraxis zu setzen und über relevante Aspekte seines späteren Berufsfeldes in einen kritisch-diskursiven Dialog treten kann. An der Prüfung können Vertreterinnen und Vertreter der Schulbehörde, von ihr beauftragten Personen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Konförderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen und der Katholischen Kirche beobachtend teilnehmen, sie dürfen jedoch keine Prüfungsfragen stellen und nicht an der anschließenden Beratung teilnehmen. Für die Prüfenden kann die oder der Studierende Vorschläge machen. Diesen soll nach Möglichkeit entsprochen werden. 8Die fächerübergreifende mündliche Prüfung dauert insgesamt ca. 60 Minuten und kann vor oder nach der Masterarbeit abgelegt werden

Rahmenvorgaben für die Prüfung

Die Rahmenvorgaben für die mündliche Masterprüfung sind in der Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nieders. Master VO-Lehr) geregelt. Diese finden Sie in unserem Downloadbereich.

Gegenstände der Prüfung

Masterstudiengang Lehramt an Gymnasien:

  • Unterrichtsfächer und Bildungswissenschaften

 

Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen:

  • berufliche Fachrichtungen, Unterrichtsfächer und Bildungswissenschaften (Berufs- und Wirtschaftspädagogik)

 

Masterstudiengang Lehramt für Sonderpädagogik:

  • sonderpädagogische Fachrichtungen, Unterrichtsfächer und Bildungswissenschaft

Ziel der Prüfung

Es soll überprüft werden, ob der Prüfling

  • die für seinen Studiengang geforderten Kompetenzen nachweisen kann
  • diese systematisch in Bezug zur Schulpraxis setzen kann
  • über die geforderten Kompetenzen in einen kritisch-diskursiven Dialog eintreten kann.

Modalitäten der Prüfung

Art und Dauer der Prüfung

Die Prüfung ist als Einzelprüfung von ca. 60 Minuten Dauer durchzuführen.

Fachwissenschaftliche, fachdidaktische, und methodische Kompetenzen sollen unter Einbeziehung bildungswissenschaftlicher Aspekte fächerübergreifend geprüft werden.

 

Prüfer und Prüferinnen

Die Prüfung wird von zwei Prüferinnen bzw. Prüfern abgenommen und bewertet. Prüferinnen und Prüfer können sein: Professorinnen/ Professoren, Juniorprofessorinnen/ Juniorprofessoren, wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und/oder Lehrkräfte für besondere Aufgaben.

 

Zusammensetzung der Prüfungskommission

Masterstudiengang Lehramt an Gymnasien

Ein Vertreter oder eine Vertreterin der Fachwissenschaft des einen Unterrichtsfachs prüft zusammen mit einem Vertreter oder einer Vertreterin der Fachdidaktik des anderen Unterrichtsfachs oder zusammen mit einem Vertreter oder einer Vertreterin der Bildungswissenschaft.  Ausnahmsweise kann per Antrag die Prüfung mit Vertreterinnen und Vertretern beider Fachdidaktiken beantragt werden (Prüfungsausschuss über die Geschäftsstelle der Leibniz School of Education)).

Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen

Für die Zusammensetzung der Prüfungskommission gibt es folgende Kombinationsmöglichkeiten:

  1. Sofern ein Prüfer die Fachwissenschaft der beruflichen Fachrichtung vertritt, muss der andere Prüfer entweder die BWP oder die Fachdidaktik des Unterrichtsfaches vertreten.
  2. Sofern ein Prüfer die Fachdidaktik der beruflichen Fachrichtung vertritt, muss der andere Prüfer entweder BWP oder die Fachwissenschaft des Unterrichtsfaches vertreten.
  3. Sofern ein Prüfer die Fachwissenschaft des Unterrichtsfaches vertritt, muss der andere Prüfer die Fachdidaktik der beruflichen Fachrichtung oder auch BWP vertreten.
  4. Sofern ein Prüfer die Fachdidaktik des Unterrichtsfaches vertritt, muss der andere Prüfer die Fachwissenschaft der beruflichen Fachrichtung oder auch BWP vertreten.
  5. Sofern ein Prüfer Sonderpädagogik vertritt, muss der zweite Prüfer die Fachwissenschaft der beruflichen Fachrichtung oder die Fachdidaktik der beruflichen Fachrichtung vertreten.

Masterstudiengang Lehramt für Sonderpädagogik

Ein Vertreter oder eine Vertreterin der Fachwissenschaft einer sonderpädagogischen Fachrichtung prüft zusammen mit einem Vertreter oder einer Vertreterin der Fachdidaktik des Unterrichtsfachs oder zusammen mit einem Vertreter oder einer Vertreterin der Didaktik einer sonderpädagogischen Fachrichtung oder zusammen mit einem Vertreter oder einer Vertreterin der Bildungswissenschaft.

In Ausnahmefällen können die Prüferinnen und Prüfer auch die Fachdidaktiken beider Unterrichtsfächer, des Unterrichtsfaches und der beruflichen Fachrichtung, bzw. des Unterrichtsfaches und der sonderpädagogischen Fachrichtungen vertreten. (Ausnahmegenehmigung beim zuständigen Prüfungsausschuss beantragen!)

 

Weitere Personen, die an der Prüfung teilnehmen können:

An der Prüfung können Vertreterinnen und Vertreter der Schulbehörde, von ihr beauftragte Personen, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen und der Katholischen Kirche (wenn eines oder das Unterrichtsfach Katholische oder Evangelische Religion ist) beobachtend teilnehmen.

Vorschläge für die Gestaltung der Prüfung

Themenwahl

Beispiele:

Wahl eines zentralen Themas

Der Prüfling wählt in Absprache mit beiden Prüfern oder Prüferinnen eine Fragestellung mit dem er oder sie sich während seines Studiums intensiv beschäftigt hat (z.B. Thema der Masterarbeit, eine Aufgabenstellung aus einem Fachpraktikum, einen bestimmten Studienschwerpunkt) als zentrales Thema für die mündliche Prüfung aus, das unter Einbeziehung fachwissenschaftlicher, fachdidaktischer oder bildungswissenschaftlicher Aspekte geprüft wird (in gleicher Weise fächerübergreifende wie auf Schulpraxis ausgerichtete Prüfung).

Wahl zweier Schwerpunktthemen

Der Prüfling verabredet mit jedem Prüfer oder Prüferin ein bestimmtes Schwerpunktthema mit Bezug zum Berufs- und Handlungsfeld von Lehrerinnen und Lehrern. In der Prüfung soll der Studierende Gelegenheit erhalten, zu zeigen, dass er in seinen Studienfächern erworbene Kompetenzen exemplarisch auf fachliche wie auf allgemeine Probleme von Schule und Unterricht anwenden kann (überwiegend auf Schulpraxis ausgerichtete Prüfung).

Ablauf der Prüfung

Die Kandidaten bzw. Kandidaten legen ihren Prüfern mindestens eine Woche vor dem festgelegten Prüfungstermin ein themenbezogenes Prüfungsskript vor, das neben einer Gliederung oder Kurzdarstellung des Themas/ der Themen ausgewählte Materialien und Angaben zur verwendeten Literatur enthält.

Zu Beginn der Prüfung erhält der Kandidat oder die Kandidatin Gelegenheit zu einer thematischen Präsentation im Umfang von 10 – 15 Minuten, an die sich ein Prüfungsgespräch mit beiden Prüfern oder Prüferinnen anschließt.

Über die Prüfung wird ein Protokoll erstellt, das dem Akademischen Prüfungsamt nach der Prüfung zugesandt wird. Das hierfür benötigte Formblatt findet sich auf den Internetseiten des Akademischen Prüfungsamtes.

Die Prüfung wird von beiden Prüfenden gemeinsam bewertet.

Es stehen hierfür folgende Noten zur Verfügung:


sehr gut

1,0 und 1,3


gut

1,7; 2,0, 2,3


befriedigend

2,7; 3,0; 3,3


ausreichend

3,7 und 4,0


mangelhaft

5,0 (nicht bestanden).

Organisation und Meldung zur Prüfung

Meldung zur Prüfung

Die Meldung zur Prüfung kann beim Akademischen Prüfungsamt erfolgen, wenn die Zugangsvoraussetzungen zum Modul Masterarbeit nach § 12 Abs. 3 der Prüfungsordnung erfüllt sind.

Organisation der Prüfung

Der oder die Studierende wählt seine oder ihre Prüfungskonstellation und seine oder ihre Prüfer unter den von dem jeweiligen Fach benannten Prüfenden.
Für die Meldung zur mündlichen Prüfung finden die Studierenden auf der Internetseite des Akademischen Prüfungsamtes ein Formblatt.
Für die Meldung müssen die Studierenden u. a. die Unterschrift der von ihnen gewählten Prüfer oder Prüferinnen einholen, als Bestätigung ihrer Bereitschaft zur Abnahme der Prüfung.

Die Prüferinnen und Prüfer sind verantwortlich für die Raum- und Ablauforganisation.

Die Ergebnisse der Prüfungen werden im üblichen Verfahren online verbucht.

Die Anmeldung zur Prüfung erfolgt beim Akademischen Prüfungsamt. Das vollständig ausgefüllte und von beiden Prüfern und Prüferinnen unterschriebene Anmeldeformular muss zwei Wochen vor dem vereinbarten Prüfungstermin im Akademischen Prüfungsamt abgegeben werden.

Wichtig! In Krankheitsfällen sowie bei Prüfer- oder Raumwechsel ist das Akademische Prüfungsamt umgehend zu informieren.