StudiumQualitätsentwicklung
Studienqualitätsmittel

Studienqualitätsmitteln für die Lehrerbildung

Die Leibniz School of Education verfügt über ein eigenes Budget an Studienqualitätsmitteln, das gezielt eingesetzt wird, um spürbare Verbesserungen für Lehramtsstudierende zu erreichen. Zu diesem Zweck entwickelt die Leibniz School of Education verschiedene eigene Angebote wie etwa Schulpraxis, Fit fürs Referendariat? oder Lehrer/in werden von Anfang an.

Antragsfristen für die Förderung von Projekten

01. 06. für das darauf folgende Wintersemester.


01.12. für das darauf folgende Sommersemester.


Zusätzlich zu eigenen Projekten der Leibniz School of Education werden lehramtsspezifische Innovationen aus den Instituten, Fakultäten und von Studierenden gefördert. Hierunter fallen in erster Linie Projekte, die einen fach- oder fakultätsübergreifenden Schwerpunkt aufweisen. Dies trifft beispielsweise auf klassische Querschnittsthemen wie Inklusion und Heterogenität, Deutsch als Fremdsprache oder (digitale) Medienkompetenz zu. Auch Initiativen zur besseren Verzahnung von Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaften haben ein großes Verbesserungspotential für die Lehrerbildung. Im Falle einer spezifischen Bedarfslage können auch Projekte gefördert werden, die primär einzelnen Fächern zugutekommen. Der Lehramtsbezug steht natürlich auch hier im Mittelpunkt.


BEWILLIGTE PROJEKTE

Wintersemester 2018/19

  • Leibniz-Prinzip digi lab

    Antragstellerin/Antragsteller:  Prof. Bernado Wagner, Dr. Tomas Jambor

    Einrichtung / Fakultät: Fakultät für Elektrotechnik und Informatik - Zentrum für Didaktik der Technik 

    Prjektbeginn:  Oktober 2018

    Laufzeit: 15 Monate

    Kurzbeschreibung:

    Als gemeinsames Vorhaben des Zentrum für Didaktik der Technik (ZDT) und des Institut für Didaktik der Naturwissenschaften (IDN) hat das Projekt "Leibniz Prinzip digi lab" zum Ziel einen Lehr- und Lernraum für einen digital gestützten Unterricht aufzubauen. Dabei werden aktuelle und zukünftige Technologien (AR und VR), wie beispielsweise Beamer, Touchscreens, 3D-Drucker und -Scanner sowie Audio und Videosysteme, integriert. Der Raum soll dabei in dreifacher Hinsicht nutzbar sein:

    1. Förderung der Medienkompetenz der Lehramtsstudierenden:
      Studierende können einerseits an Veranstaltungen teilnehmen, in denen die Technologien zum Einsatz kommen. Andererseits gestalten sie selbst Lerneinheiten für die Veranstaltungen und für den Einsatz in der Schule.
    2. Unterrichtsforschung:
      Der Unterricht für Schulklassen wird entweder direkt in dem Raum durchgeführt oder die Komponenten des Raums werden mobil in die jeweilige Schule transportiert und vor Ort verwendet. Dabei soll die Unterrichtsforschung im Rahmen der Lehrveranstaltungen stattfinden, sodass diese vorwiegend durch die Studierenden selbst erfolgt. Auf diese Weise lernen sie ihren eigenen Unterricht zu evaluieren und zu optimieren.
    3. Fachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen vor Ort:
      Dadurch sollen Impulse für die methodische und mediale Weiterentwicklung von der Lehramtsausbildung zu den einzelnen Fachwissenschaften geschaffen werden.

    Das Leibniz Prinzip digi lab ermöglicht somit die Erprobung, Dokumentation und Reflexion vielseitiger und flexibler Unterrichtsszenarien.

     

     

  • Integration eines Lehr-Lernlabors in die Lehrerbildung

    Antragstellerin/Antragsteller:  Jun.-Prof. Susanne Weßnigk, Dr. Rüdiger Scholz

    Einrichtung / Fakultät:  Fakultät für Mathematik und Physik,  Institut für Didaktik der Mathematik und Physik, Institut für Quantenoptik

    Prjektbeginn:  August 2018

    Laufzeit: 12 Monate

    Kurzbeschreibung:

    Ziel des Projekts ist es, ein Lehr-Lernlabor an der Leibniz Universität aufzubauen, in die Lehramtsausbildung zu implementieren und dort als festen Bestandteil zu etablieren. Mit dem Lehr-Lernlabor wird Lehramtsstudierenden ermöglicht, anders als in den obligatorischen Praktika und über diese hinaus praktische und besonders reflexionswirksame Erfahrungen in speziell arrangierten Lehr-Lernsituationen während ihres Studiums zu sammeln. Ein Ziel ist dabei, dass die Studierenden in der direkten Erfahrung und Reflexion der von ihnen konzipierten Lernsituationen wichtige Kompetenzen ihres späteren Berus erwerben, die in anderen Lehramtsveranstaltungen wie z.B. Vorlesungen und Seminaren nur schwer zu erreichen sind (wie das Erkennen, Erzeugen und Analysieren von Unterrichtsqualität). Das Lehr-Lernlabor soll somit eine strukturelle Verbesserung der Lehramtsausbildung bieten.

Sommersemester 2019

  • Entwicklung eines strukturbildenden Lehrkonzepts im lehrerbildenden Masterstudiengang für das Fach Gesellschaftslehre als Fächerverbund aus Erdkunde, Politik und Geschichte an Gesamtschulen

    Antragstellerin/Antragsteller:  Prof. Dr. Christiane Meyer, Prof. Dirk Lange/ Vertretungsprofessor Dr. Moritz Peter Haarmann, N.N. (ab 01.04.2019 Prof. Dr. Meik Zülsdorf-Kersting) 

    Einrichtung / Fakultät: Naturwissenschaftliche Fakultät und Philosophische Fakultät,  Didaktik der Geographie, Institut Didaktik der Demokratie, Didaktik der Geschichte  

    Prjektbeginn:  April 2019

    Laufzeit:  24 Monate

    Kurzbeschreibung:

    Im Rahmen des Projekts soll ein Lehrkonzept entwickelt, erprobt, evaluiert und anschließend verstetigt werden, das die drei Fachperspektiven integriert und die angehenden Lehrkräfte schon in der 1. Phase der Lehrerbildung auf einen möglichen zukünftigen Berufsweg an Gesamtschulen adäquat vorbereitet.

    Auf Basis der Projekterfahrung, -ergebnisse und -erkenntnisse soll das Fach "Gesellschaftslehre" zukünftig z.B. als Zusatzzertifikat oder ähnlich im Master Lehramt an Gymnasien für Studierende aus den Fachgebieten offeriert werden.

  • Klausurerfolg im Fach Lebensmittelchemie für Studierende der Lebensmittelwissenschaften

    Antragstellerin/Antragsteller:  Dr. Ulrich Krings  

    Einrichtung / Fakultät: Naturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Lebensmittelwissenschaft     

    Prjektbeginn: November 2018

    Laufzeit:  24 Monate

    Kurzbeschreibung:

    Im Rahmen des Projekts soll der  Klausurerfolg im Modul Lebensmittelchemie im Studiengang Bachelor TE optimiert werden. Durch gezielte Nachhilfe soll der Vorlesungsstoff nachgearbeitet und ein vertieftes Verständnis der Vorlesungsinhalte erzielt werden. Ergänzend soll gezieltes Klausurtraining die Studierenden mit dem "Klausurfragestil" vertraut machen und so Prüfungsängste abbauen. Kleine Lerngruppen sollen zu einer verbesserten Lernatmosphäre beitragen und es ermöglichen, gezielter auf individuelle Probleme und Fragestellungen einzugehen.

  • Digitalisierung von Laborübungen in Modulen zu chemischen und physikalischen Grundlagen sowie Werkstoffen

    Antragstellerin/Antragsteller:  Johannes Wolf

    Einrichtung / Fakultät: Fakultät Architektur und Landschaft,  Institut für Berufswissenschaften im Bauwesen

    Prjektbeginn:  Februar 2019

    Laufzeit: 12 Monate

    Kurzbeschreibung:

    Die Lehre in den beruflichen Fachrichtungen Bautechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung sowie Holztechnik hat einen relativ hohen Anteil an experimentellen Laborveranstaltungen. Im Vergleich zu anderen Studienorten ist dies ein besonderes Qualitätsmerkmal der Ausbildung an der Leibniz Universität Hannover, dieses soll durch das geplante Projekt insbesondere im Hinblick auf Digitalisierung weiter gestärkt werden.

    Mit den beantragten Mitteln soll die vorhandene Software auf den aktuellen Stand gebracht werden und damit auch die digitale Aufarbeitung durch spezielle Tools zu Darstellung und didaktischen Aufbereitung von Prüfungen ermöglichen. Die synchronisierte Aufzeichnung von Daten- und Videomaterial ermöglicht die Analyse von Materialprüfung bei gleichzeitiger Ansicht von Diagrammen und Probenzustand auch im Selbststudium, die praktische Auswirkung von Änderungen.

  • Tricki - Trickfilmsynchronisation mit Kindern

    Antragstellerin/Antragsteller:  Ulrich Stitzinger

    Einrichtung / Fakultät:  Philosophische Fakultät,  Institut für Sonderpädagogik

    Prjektbeginn:  April 2019

    Laufzeit: 12 Monate

    Kurzbeschreibung:

    Das Projekt ermöglicht eine Angebotserweiterung und eine Erhöhung der Qualität der Lehrveranstaltungen im Masterstudiengang für das Lehramt für Sonderpädagogik sowie im Masterstudiengang Sonderpädagogik und Rehabilitationswissenschaften. Das Primäre Ziel ist der Aufbau vertiefter Kompetenzen der Studierenden in der Planung und Anwendung digitaler Medien im Bildungskontext. Studierende erwerben hierbei die Fähigkeit, den Einsatz und die Eignung spezifischer digitaler Medien zu beurteilen und diese Kenntnisse auf Lehr-Lernprozesse mit Schülerinnen und Schülern zu übertragen. Explizit wird der Einsatz von Laptops und spezieller Software für die audiovisuelle Bearbeitung von Trickfilm-Clips im Unterricht erarbeitet. Außerdem erlangen die Studierenden im Rahmen kooperativer Lehr-Lernstrukturen notwendige Erkenntnisse transdisziplinärer Zusammenarbeit. Überdies werden Kompetenzen im Bereich Beobachtung und Förderung sprachlich-kommunikativer Fähigkeiten von Kindern, sowie in den Arbeitsbereichen Drehbuch sowie Trick- und Animationsfilm ausgebildet.

  • „Discover!“ – Internationalisierung durch digitalisierte und kooperative Lernformate für incomings, outgoings und alle anderen Lehramtsstudierenden

    Antragstellerin/Antragsteller:  Prof. Dr. Bettina Lindmeier, Prof. Dr. Julia Gillen, Ina Buchroth, Dr. Douglas Yacek

    Einrichtung / Fakultät:   Philosophische Fakultät, Leibniz School of Eduaction, Institut für Sonderpädagogik

    Prjektbeginn:  September 2019

    Laufzeit: 24 Monate

    Kurzbeschreibung:

    Durch die Globalisierung, Migration und interkulturelle Vernetzung gewinnen Kompetenzen im Umgang mit kultureller Differenz an Bedeutung. Auch wenn ein Auslandsaufenthalt geplant ist, sind vorhergehende interkulturelle Erfahrungen und Erkenntnisse förderlich für ein gelingendes Erlebnis im Ausland. Den Studierenden der Leibniz Universität Hannover soll ermöglicht werden, sich auch "von zu Hause aus" mit anderen Bildungssystemen, Wertvorstellungen und Erziehungswirklichkeiten auseinandersetzen zu können, auch in englischer Sprache. Im Rahmen des Projekts soll eine Internationalisierung zu Hause gefördert werden. Das Internationalisierungsvorhaben besteht aus drei Dimensionen:

    1. Englischsprachiges Lehrangebot (4 Semester) zu Themen der International Education und Global Justice.
    2. Thematische Exkursionen im Umkreis von Hannover
    3. Etablierung von Partnerschaften mit ausländischen Colleges und Schools of Education

Wintersemester 2019/20

  • Werkstatt PLUS Qualifizierungsangebot Deutsch als Zweit-/Fremdsprache für alle Lehrämter

    Antragstellerin/Antragsteller:  Dr. Christine Bickes

    Einrichtung / Fakultät: Philosophische Fakultät, Deutsches Seminar

    Prjektbeginn:  Januar 2020

    Laufzeit: 23 Monate

    Kurzbeschreibung:

    Das Zusatzqualifizierungsangebot Deutsch als Zweit-/Fremdsprache Werkstatt Plus bietet Lehramtsstudierenden aller Fächerkombinationen ohne bisherige Erfahrungen eine erste Grundlage für die Vermittlung von DaZ/DaF an und bereitet sie auf das Zusammentreffen mit der Mehrsprachigkeit in Klassenzimmern, in der Gesellschaft, im beruflichen Rahmen sowie beim Engagement auf freiwilliger Basis vor.

Informationen zur Antragstellung

Die Förderung durch Studienqualitätsmittel erfolgt auf der Grundlage eines Antragsverfahrens. Über die Vergabe entscheidet die Studienkommission.


Hinweise zur Antrangstellung finden Sie in den folgenden Dokumenten zum Download:

Dr. Joachim von Meien
Geschäftsführung
Adresse
Im Moore 17c
30167 Hannover
Gebäude
Raum
010
Dr. Joachim von Meien
Geschäftsführung
Adresse
Im Moore 17c
30167 Hannover
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Raum
010