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Informationen für Schulen im Ausland

Informationen für Schulen im Ausland

Willkommen bei der Leibniz School of Education der Leibniz Universität Hannover. Wir freuen uns, dass Sie Interesse daran haben, mit uns den interkulturellen Lernprozess von Lehramtsstudierenden zu fördern. Wir sind der festen Überzeugung, dass Auslandspraktika Studierenden wertvolle internationale und interkulturelle Erfahrungen vermitteln, die sie unterstützen, auch zukünftig mehrsprachliche und kulturelle Vielfalt in der Schule als Ressource zu sehen und zu gestalten. Wenn Sie sich entscheiden mit uns im Bereich Schulpraktika zusammenzuarbeiten, unterstützen Sie nicht nur unsere Bestrebungen zur Internationalisierung im Lehramt, sondern bekommen auch die Chance, mit kompetenten und hochmotivierten Praktikantinnen und Praktikanten zusammenzuarbeiten.


WELCHE VORAUSSETZUNGEN BRINGEN DIE STUDIERENDEN MIT?

Die Lehramtsstudierenden unserer Universität studieren mit dem Ziel Lehramt an Gymnasien, Lehramt an berufsbildenden Schulen oder Lehramt Sonderpädagogik. In den Studiengängen des Lehramts an Gymnasien und des Lehramts an berufsbildenden Schulen spezialisieren sich die Studierende auf zwei Fächer, jeweils mit fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Anteilen. Weiterhin belegen sie im Laufe des Studiums Seminare und Vorlesungen im pädagogischen Bereich.

Im Lehramt für Sonderpädagogik spezialisieren sich die Studierende auf die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf, sowohl im Primar- als auch im Sekundarbereich.

Wie werden unsere Studierenden unterrichtet?

Das Lehramtsstudium an der Leibniz Universität Hannover ist nach einem Bachelor-Mastersystem strukturiert. Insgesamt dauert das Studium 5 Jahre, die sich aus 3 Jahren Bachelorstudium und 2 Jahren Masterstudium zusammensetzen.


Wenn sich die Studierenden für ein Praktikum im Ausland entscheiden und an Ihre Schule kommen, haben sie bereits die erste Hälfte ihres Bachelorstudiums absolviert. Ausgehend von ihrem bis dahin erworbenen Wissen und ihren Fähigkeiten sind die Studierenden sehr motiviert, sich aktiv in den Unterricht und das Schulleben einzubringen.


Informationen über die Lehramtsstudiengänge an der LUH

  • Bachelor und Master Lehramt an Gymnasien:

    Zukünftige Lehrerkräfte an Gymnasien studieren zwei Studienfächer, jeweils mit fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Studienanteilen. Außerdem belegen die Studierenden Seminare und Vorlesungen in den Bereichen Pädagogik und Psychologie. Folgende Studienfächer werden von der Leibniz Universität Hannover angeboten:

    Biologie, Chemie, Darstellendes Spiel, Deutsch, Englisch, Geographie, Katholische und evangelische Religion, Geschichte, Informatik, Mathematik, Musik, Philosophie. Physik, Politik-Wirtschaft, Werte und Normen, Spanisch und Sport

  • Bachelor und Master Lehramt für Sonderpädagogik:

    Angehende Lehrkräfte mit sonderpädagogischem Schwerpunkt studieren Sonderpädagogik in Kombination mit einem Schulfach. Innerhalb der Sonderpädagogik bietet die Leibniz Universität Hannover folgende Schwerpunkte an:

    Pädagogik bei Beeinträchtigung der emotionalen und sozialen Entwicklung, Pädagogik bei Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung, Pädagogik bei Beeinträchtigung des schulischen Lernens und Pädagogik bei Beeinträchtigung der Sprache und des Sprechens

  • Bachelor und Master an berufsbildenden Schulen:

    Angehende Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen studieren eine berufliche Fachrichtung in Kombination mit einem Schulfach, jeweils sowohl mit fachwissenschaftlichen, als auch fachdidaktischen Studienanteilen.

    Die Leibniz Universität Hannover bietet folgende berufliche Fachrichtungen an:

    Bautechnik, Elektrotechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung, Holztechnik, Metalltechnik und Lebensmittelwissenschaft


Vorgaben an die Praktika:

In jedem der drei Lehramtsstudiengänge ist es möglich, mindestens eines der Pflichtpraktika im Ausland zu absolvieren. Für die Anrechnung der jeweiligen Praktika sind nicht die Personen der Leibniz School of Education verantwortlich, sondern die Ansprechpersonen der jeweiligen Fachrichtungen und Institute.

Folgende Praktika können im Ausland absolviert werden:

  • Allgemeines Schulpraktikum im Bachelor (Lehramt an Gymnasien)
    •  Ein vierwöchiges Praktikum, mit einem wöchentlichen Umfang von mindestens 25 Wochenstunden
    • Die Praktikantinnen und Praktikanten müssen einen Praktikumsbericht über ihre Erfahrungen an der Schule verfassen. Im Vorfeld des Praktikums belegen die Studierenden ein Vorbereitungsseminar, in dem Inhalt und Umfang des Berichts besprochen werden.
    • Die Praktikantinnen und Praktikanten sollen an so vielen Wochenstunden wie möglich teilnehmen. Dazu zählen Unterrichtshospitationen und eigens durchgeführter Unterricht. Falls möglich, sollten die Praktikantinnen und Praktikanten Erfahrungen in beiden der Schwerpunktfächer sammeln.
    • Falls möglich, sollten die Praktikantinnen und Praktikanten Einblicke in die vielfältigen Bereiche des Schullebens erhalten, dazu zählen beispielsweise Ausflüge, Arbeitsgemeinschaften, Elternabende oder Konferenzen.
    • Die Praktikantinnen und Praktikanten erhalten von ihren Dozierenden weitere Reflexions- und Beobachtungsaufgaben, die im Laufe des Praktikums bearbeitet werden sollen.
  • Allgemeines Schulpraktikum im Bachelor (Lehramt an berufsbildenden Schulen):
    • Ein vierwöchiges Praktikum, mit einem wöchentlichen Umfang von mindestens 25 Wochenstunden
    • Die Praktikantinnen und Praktikanten müssen einen Praktikumsbericht über ihre Erfahrungen an der Schule verfassen. Im Vorfeld des Praktikums belegen die Studierenden ein Vorbereitungsseminar, in dem Inhalt und Umfang des Berichts besprochen werden.
    • Die Praktikantinnen und Praktikanten sollen so viele Wochenstunden wie möglich besuchen. Dazu zählen Unterrichtshospitationen und eigens durchgeführter Unterricht. Falls möglich, sollten die Praktikantinnen und Praktikanten Erfahrungen in beiden der Schwerpunktfächer sammeln.
    • Falls möglich, sollten die Praktikantinnen und Praktikanten Einblicke in die vielfältigen Bereiche des Schullebens erhalten, dazu zählen beispielsweise Ausflüge, Arbeitsgemeinschaften, Elternabende, Schulfeste oder Konferenzen.
    • Die Praktikantinnen und Praktikanten erhalten von ihren Dozierenden weitere Reflexions- und Beobachtungsaufgaben, die im Laufe des Praktikums bearbeitet werden sollen.
  • Bachelor Sonderpädagogik

    Beobachtungspraktikum

    • Ein dreiwöchiges Praktikum, mit einem wöchentlichen Umfang von mindestens 25 Wochenstunden
    • Ziel ist die Beobachtung und Unterstützung von Lern- und Entwicklungsprozessen.
    • Die Praktikantinnen und Praktikanten müssen einen Praktikumsbericht über ihre Erfahrungen an der Schule verfassen. Im Vorfeld des Praktikums belegen die Studierenden ein Vorbereitungsseminar, in dem Inhalt und Umfang des Berichts besprochen werden. Das Praktikum wird durch ein Tutorium begleitet.
    • Das Praktikum kann sowohl in Schulen als auch in außerschulischen sonderpädagogischen Einrichtungen absolviert werden. Dabei ist es möglich, sich zwischen einem Blockpraktikum oder einem semesterbegleitenden Praktikum zu entscheiden.

    Praktikum in einem speziellen sonderpädagogischen Förderschwerpunkt

    • Ein dreiwöchiges Praktikum, mit einem wöchentlichen Umfang von mindestens 25 Wochenstunden
    • Das Praktikum kann sowohl in Schulen als auch in außerschulischen sonderpädagogischen Einrichtungen absolviert werden.
    • Ziel ist die Unterstützung von Lern- und Entwicklungsprozessen in einem bestimmten sonderpädagogischen Förderschwerpunkt. Folgende Förderschwerpunkte sind möglich:

    Beeinträchtigung der emotionalen und sozialen Entwicklung, Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung, Beeinträchtigung des schulischen Lernens und Beeinträchtigung der Sprache und des Sprechens

  • Andere Praktika

    In einigen Fällen können auch Masterpraktika im Ausland absolviert werden. Dies ist von der Anerkennungspraxis der Ansprechpersonen der Fachbereiche und Institute abhängig, die für die Praktikumsanerkennung verantwortlich sind. Die Masterpraktika des Lehramts an Gymnasien und des Lehramts an berufsbildenden Schulen sind dafür da, Praxiserfahrung in den jeweiligen Unterrichtsfächern zu sammeln. Dabei ist im gymnasialen Lehramt pro Unterrichtsfach jeweils ein Praktikum vorgesehen.

VORAUSSETZUNGEN FÜR SCHULEN AUS DEM AUSLAND

Die Schule sollte über eine Ansprechperson verfügen für die Kommunikation mit der Schule vor und während des Praktikums und als Unterstützung der Praktikantinnen und Praktikanten vor Ort. Im Fall von Krankheit, Abwesenheit, Organisationsschwierigkeiten der Praktikantinnen und Praktikanten sollte die LSE benachrichtigt werden. Im jeweiligen Praktikumsfach sollte eine Lehrkraft aus fachlicher Sicht die Mentor*innenrolle übernehmen, die Praktikantinnen und Praktikanten während ihrer Zeit an der Schule unterstützen und beraten.

Vielen Dank für Ihr Interesse. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

FALLS SIE WEITERE INFORMATIONEN BENÖTIGEN ODER INTERESSE DARAN HABEN, EINE KOOPERATIONSSCHULE ZU WERDEN, KONTAKTIEREN SIE UNS SEHR GERN:

Ina Buchroth
Wiss. Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter
Referentin für Internationalisierung
Adresse
Appelstraße 9
30167 Hannover
Gebäude
Raum
109
Ina Buchroth
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