Fragen & Antworten zum Peer-Mentoring für Lehramtsstudierende


Hier finden Sie alle Fragen und Antworten zum Peer-Mentoring-Programm für Lehramtsstudierende. Die Fragen sind unterteilt in Allgemeine Fragen und Antworten, Fragen und Antworten für Mentees sowie Fragen und Antworten für Peer-Mentor*innen. Falls Sie eine Frage haben, die hier nicht beantwortet wurde, freuen wir uns über eine Mail von Ihnen.

FRAGEN UND ANTWORTEN FÜR MENTEES

  • Welche Voraussetzungen müssen Sie als Mentee mitbringen, um am Peer-Mentoring teilzunehmen?

    Welche Voraussetzungen müssen Sie als Mentee mitbringen, um am Peer-Mentoring teilzunehmen?

    Folgende zwei Punkte sollten Sie erfüllen:

    • Sie studieren mit dem Ziel Lehramt im Fächerübergreifendem Bachelor, Bachelor Technical Education oder Bachelor Sonderpädagogik.
    • Sie möchten Ihre Berufs- bzw. Studienwahl nocheinmal hinterfragen sowie das Berufsfeld einer Lehrkraft näher kennenlernen.
  • Können Sie sich die Teilnahme am Peer-Mentoring anrechnen lassen?

    Können Sie sich die Teilnahme am Peer-Mentoring anrechnen lassen?

    Ja! Die Teilnahme am Programm können Sie sich als Schlüsselkompetenzpunkte (2 LP) in Bereich „Allgemeine Kompetenzen zur Förderung der Berufsbefähigung“ anrechnen lassen.

  • Bis wann können Sie sich anmelden?

    Bis wann können Sie sich anmelden?

    Um als Mentee am Programm teilzunehmen, müssen Sie sich bis zum Vortag der Kick-Off am 17. April 2020 angemeldet haben. Tragen Sie sich dafür einfach in die vorhandene Stud.IP Veranstaltung mit dem Titel "Peer-Mentoring für Lehramtsstudierende" ein. Die Eintragung ist ab dem 01. März 2020 möglich.

  • Was sind "Schlüsselkompetenzen"?

    Was sind "Schlüsselkompetenzen"?

    Im Allgemeinen sind Schlüsselkompetenzen" erwerbbare allgemeine Fähigkeiten, Einstellungen, Strategien und Wissenselemente, die bei der Lösung von Problemen und beim Erwerb neuer Kompetenzen in möglichst vielen Inhaltsbereichen von Nutzen sind" (Neuwied 1999).
    Während Ihres Studiums an der LUH können Sie Veranstaltungen besuchen, bei denen Sie diese erwerben und sich dann als Schlüsselkompetenz anrechnen lassen können. So auch das Peer-Mentoring.

  • Wie häufig sind die Peer-Mentoring-Treffen?

    Wie häufig sind die Peer-Mentoring-Treffen?

    Die Treffen finden i.d.R. alle wöchentlich statt und dauern jeweils eineinhalb Stunden. Außer Sie haben gewählt, das Peer-Mentoring im Block zu besuchen.

  • Finden die Peer-Mentoring-Treffen einzeln oder zusammen mit anderen Studierenden statt?

    Finden die Peer-Mentoring-Treffen einzeln oder zusammen mit anderen Studierenden statt?

    Das Peer-Mentoring findet in Gruppen von circa zehn Studierenden statt. Natürlich können Sie aber auch vertrauliche Dinge mit Ihrer Peer-Mentorin/ Ihrem Peer-Mentor besprechen. Gehen Sie dafür einfach auf Ihre Peer-Mentorin/ Ihren Peer-Mentor zu.

  • Was ist (berufs-)biografisches Arbeiten?

    Was ist (berufs-)biografisches Arbeiten?

    Berufsbiografisches Arbeiten bedeutet im Kontext des Peer-Mentorings an der LUH, dass die Studierenden ihr aktuelles Kompetenzprofil (bspw. die eigenen Stärken) auf der Basis der Analyse ihres bisherigen Lebenslaufes entwickeln. Beispielsweise könnte es sein, dass eine Teilnehmerin während ihrer Schulzeit eine schwierige Phase durchgemacht hat. Diese Phase hat sie aber letzlich gut bewältigt. Die Frage im Kontext des Berufsbiografischen Arbeitens ist nun, was dazu geführt hat, dass sie diese Schwierigkeiten gelöst hat? Welche Stärken, Fähigkeiten und Fertigkeiten hat sie dadurch (weiter-)entwickelt? Und was bedeutet das für ihren zukünftigen (beruflichen) Weg.

  • Können Sie später auch als Peer-Mentor*in tätig sein?

    Können Sie später auch als Peer-Mentor/in tätig sein?

    Natürlich! Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn Sie bereit wären, Ihre Erfahrungen an Studienanfänger/innen weiterzugeben. Darüber hinaus profitieren auch Sie persönlich von einer Tätigkeit als Peer-Mentor/in.

  • Was passiert, wenn Sie Probleme im Peer-Mentoring haben?

    Was passiert, wenn Sie Probleme im Peer-Mentoring haben?

    Wenn Sie einmal Probleme haben sollten, wenden Sie sich zunächst an Ihre*n Peer-Mentor*in. Falls Sie das Problem lieber mit uns klären möchten, können Sie gerne in unsere Sprechstunde kommen und wir werden das Problem gemeinsam klären.


FRAGEN UND ANTWORTEN FÜR PEER-MENTOR*INNEN

  • Welche Voraussetzungen müssen Sie mitbringen, um als Peer-Mentor*in tätig zu sein?

    Welche Voraussetzungen müssen Sie mitbringen, um als Peer-Mentor*in tätig zu sein?

    Um als Peer-Mentor*in tätig zu sein, sollten Sie schon mindestens zwei Semester an der Leibniz Universität in einem auf das Lehramt ausgerichteten Studiengang studiert haben, damit Sie mindestens ein Jahr Erfahrungsvorsprung haben. Natürlich können Sie aber auch schon weiter fortgeschritten im Studium sein. Für das Peer-Mentoring 2020 bedeutet das also, dass Sie im Sommersemester Ihr drittes (oder höheres) Hochschulsemester haben.

  • Wie und wo können Sie sich die Tätigkeit als Peer-Mentor*in anrechnen lassen?

    Wie und wo können Sie sich die Tätigkeit als Peer-Mentor*in anrechnen lassen?

    Sie erhalten von uns eine Zusatzqualifikation, die Ihnen bspw. einen Vorteil bei Bewerbungen bringen kann. Wenn Sie sich vorstellen können, nicht nur die Betreuung einer Gruppe Mentees zu übernehmen, können Sie bei der Übernahme von zwei Gruppen, zusätzlich einen Vertrag als studentische Hilfskraft erhalten. Die Anrechnung mit Leistungspunkten ist nicht möglich.

  • Was bedeutet "Zusatzqualifikation"?

    Was bedeutet "Zusatzqualifikation"?

    Unter Zusatzqualifikation werden Kenntnisse und Fähigkeiten verstanden, die über den regulären Inhalt deines Studiums hinausgehen. Durch diese können Sie sich weiter spezialisieren. Für die Tätigkeit als Peer-Mentor*in können Sie sich eine Urkunde ausstellen lassen, mit der Sie nachweisen, welche weiteren Kenntnisse und Fähigkeiten Sie aufgrund der Tätigkeit erworben haben. Diese können Sie Ihren Bewerbungsunterlagen beilegen, um Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.

  • Wie viel Zeit müssen Sie für die Betreuung einer bzw. zwei Gruppen einplanen?

    Wie viel Zeit müssen Sie für die Betreuung einer bzw. zwei Gruppen einplanen?

    Die Stundenzahl ist abhängig von der Anzahl der Peer-Mentoring-Gruppen, die Sie betreuen. Wenn Sie eine Gruppe begleiten möchten, müssen Sie circa 10 Stunden im Monat einplanen. Bei zwei Gruppen sind es entsprechend 20 Stunden. Hierbei haben Sie die Möglichkeit, einen Arbeitsvertrag über diese 20 Stunden im Monat abzuschließen.

  • Bis wann können Sie sich als Peer-Mentor*in anmelden?

    Die Anmeldung als Peer-Mentor*in startet in der Regel im November. Die Anmeldung ist solange möglich, wie unter folgender Seite die Eintragung möglich ist: hier.

  • Wann beginnt die Tätigkeit?

    Wann beginnt die Tätigkeit?

    Sollten Sie einen Vertrag als studentische Hilfskraft gewählt haben, werden Sie zum 15. März 2020 eingestellt. Es folgt zunächst die Einarbeitung in die Literatur. Die erste Präsenzzeit ist dann die Ausbildungswoche. Auch bei der Wahl der Zusatzqualifikation werden Sie sich mithilfe von Literatur in das Thema einarbeiten. Die Ausbildung ist für jede*n Peer-Mentor*in verpflichtend.

  • Sie können zu dem Termin der Ausbildungswoche nicht. Können Sie trotzdem Peer-Mentor*in werden?

    Sie können zu dem Termin der Ausbildungswoche nicht. Können Sie trotzdem Peer-Mentor*in werden?

    Ohne eine angemessene Ausbildung sind Sie nicht auf die Rolle des Peer-Mentors/der Peer-Mentorin vorbereitet. Wir würden uns aber freuen, Sie im nächsten Durchlauf 2020 zu begrüßen.

  • Wie viele Mentees sind in einer Gruppe?

    Wie viele Mentees sind in einer Gruppe?

    In einer Peer-Mentoring-Gruppe sind rund zehn Studienanfänger*innen.

  • Was bedeutet "Intervision"?

    Was bedeutet "Intervision"?

    Intervision ist eine Art der kollegialen Beratung - also eine Beratung auf Augenhöhe. In unserem Programm bedeutet das, dass Sie sich zusammen mit den anderen Peer-Mentor*innen nach einer vorgegebenen Gesprächsstruktur austauschen und ggf. nach Lösungen für ein konkretes Problem suchen. So sind Sie während Ihrer Tätigkeit als Peer-Mentor*in nicht auf sich alleine gestellt. Angeleitet werden die Intervisionstreffen zunächst durch die Projektverantwortlichen. Ziel ist es, dass Sie lernen, sich untereinander kollegial zu beraten.

  • Wann finden die Intervisionstreffen statt?

    Wann finden die Intervisionstreffen statt?

    Die Treffen finden während des Semesters statt. Die genauen Termine werden wir zusammen festlegen.