Projektauftakt "Lehren und Lernen post COVID-19. Die Bedeutung des New Learning für Schule und Gesellschaft"

Rund 79 Personen nahmen am Projektauftakt am 02.06.2021 teil, welcher bedingt durch die Corona-Pandemie als Online-Veranstaltung stattfand. Neben den Beteiligten des Projektes kamen zahlreiche weitere Akteur*innen zusammen. Begrüßt wurden Vertreter*innen des Niedersächsischen Kultusministeriums und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, das Direktorium und die Geschäftsführung der Leibniz School of Education und Julia Gillen, die Vizepräsidentin für Lehre und Studium der Leibniz Universität Hannover. Darüber hinaus waren zahlreiche Mitarbeiter*innen der Leibniz Universität Hannover, Lehrkräfte, Erziehungsberechtigte und Studierende anwesend.


Ablauf der Auftaktveranstaltung

Zunächst eröffneten Helene Pachale, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei LSConnect und #LernenVernetzt, und Prof. Dr. Katharina Müller, wissenschaftliche Leitung des vorgestellten Projektes, die Veranstaltung.

Frau Prof. Dr. Katharina Müller hielt einen Impulsvortrag über das Lehren und Lernen in der Pandemie und zeigte dazu aktuelle Befunde: Erziehungsberechtigte, Lehrkräfte, Schüler*innen waren und sind mit zum Teil massiven Mehrbelastungen konfrontiert.

Insgesamt zeige sich, dass viele im Kontext von Schule fürchten, insbesondere Schüler*innen mit besonderen Unterstützungsbedarfen und/oder jene aus benachteiligten Familien aus dem Blick zu verlieren (Eickelmann & Drossel, 2020). Deutlich werde, dass für die Digitalisierungsprozesse an den Schulen die Schulschließungen und die Reorganisation der Schule zwar auch als förderlich wahrgenommen werden (Anders, 2020, o. S.)  gleichzeitig aber nach wie vor gute Unterstützungsmaßnahmen und Infrastrukturen fehlten, um hochwertige digitale Lernumgebungen auszubauen und die entstandenen Lernrückstände aufzuholen. Ausgehend von diesen Befunden werde deutlich, wie groß der Redebedarf über die Belastungen für alle Beteiligten im Bildungssystem ist.

Frau Prof. Dr. Müller präsentierte im Anschluss das Projekt "Lehren und Lernen post COVID-19. Die Bedeutung des New Learning für Schule und Gesellschaft", das den Redebedarfen verschiedenster Beteiligter am System Schule Rechnung tragen möchte.

Über "Lehren und Lernen post COVID-19"

Das Projekt möchte mit unterschiedlichen Expert*innen vertieft darüber sprechen, wie die Zukunft des schulischen Lehrens und Lernens aussehen kann, um eine gemeinsame Vision des neuen Lernens zu entwickeln. Der in dem Projekt definierte Expert*innenbegriff umfasst dabei unter anderem Schüler*innen, Erziehungsberechtige, Lehrkräfte, Studierende und Mitarbeiter*innen im universitären Bereich.

Um erste Impulse und Themen für die Expert*innenlabs zu sammeln, wurde mit den Teilnehmenden eine Mentimeter Umfrage zu der Frage „Lehren und Lernen nach COVID-19 – Was heißt das für Sie?“ durchgeführt.

Die Präsentationsfolien zum Nachlesen:

21-06-02_Foliensatz__Auftaktveranstaltung_Zukunftsdiskursewebsite.pdf
PDF, 3 MB

Die Ergebnisse des Mentimeters zum Nachlesen:

Mentimeterergebnisse_Lehren_und_Lernen_post_Covid-19_.pdf
PDF, 252 KB

Von #LernenVernetzt zu "Lehren und Lernen post COVID-19"

Im Kontext von Lehren und Lernen post COVID-19 sind die Praxisphasen der Lehrer*innenbildung ein virulentes Thema. Ein Projekt, das während der Pandemie entstanden ist und bedarfsorientiert Studierende zur Unterstützung an Lehrkräfte vermittelt , ist #LernenVernetzt. Das Projekt "Lehren und Lernen post COVID-19" ist ursprünglich aus #LernenVernetzt entstanden und möchte in Zusammenarbeit mit den Expert*innen auch eine mögliche Weiterentwicklung von #LernenVernetzt thematisieren. In diesem Video erhalten Sie einen Einblick in #LernenVernetzt und in die Arbeit von teilnehmenden Lehrkräften und Studierenden.


Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. Katharina Müller
Direktorium
Adresse
Im Moore 11
30167 Hannover
Gebäude
Raum
429
Prof. Dr. Katharina Müller
Direktorium
Adresse
Im Moore 11
30167 Hannover
Gebäude
Raum
429