Inklusion und Kooperation. Fallverstehen in der Lehrer*innenbildung

Tagungswerkstatt vom 21. bis 23.09.2020

Der Begriff multi-professionelle Kooperation ist mittlerweile zu einem viel diskutierten Topos innerhalb der hochschulischen Lehrer*innenbildung geworden. Denn mit Blick auf die Gestaltung von Schule und Unterricht stellt die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen pädagogischen Berufsgruppen eine zentrale, mit Inklusion einhergehende, Herausforderung dar. In der universitären Lehre werden die gesteigerten Kooperationsanforderungen in der schulischen Praxis zunehmend berücksichtigt. So werden hochschuldidaktische Angebote entwickelt, die z. B. das Thema Kooperation in den Fokus rücken oder selbst auf kooperative Formate zwischen Studierenden unterschiedlicher Lehramtsstudiengänge setzen.

Auf der von der Leibniz School of Education im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung ausgerichteten Tagungswerkstatt wird mit Blick auf die gesteigerten Kooperationsanforderungen im Kontext von Inklusion nach neuen Herausforderungen für die Lehrer*innenbildung gefragt. Fokussiert wird dabei auf die Frage nach der Ausgestaltung kooperativer Unterrichts- und Lehrsettings in Schule und Hochschule sowie den Deutungen und Bedeutungsgebungen der in diesen Settings arbeitenden Akteur*innen. Über ausgewählte Fachvorträge, Methoden- und Themenworkshops wird ein Raum zum intensiven Austausch zwischen Forschenden in der Lehrer*innenbildung geschaffen und insbesondere Nachwuchswissenschaftler*innen in der Qualifizierungsphase Möglichkeiten zur Diskussion ihrer Forschungsvorhaben bzw. -projekte geboten.

  • In Methodenworkshops zur Dokumentarischen Methode, zur Objektiven Hermeneutik sowie zur Sequenzanalytischen Habitusrekonstruktion werden qualitativ-rekonstruktive Forschungszugänge erarbeitet.
  • In Themenworkshops können unterschiedliche Forschungsvorhaben bzw. -projekte vorgestellt und Datenmaterial unter Rückgriff auf qualitativ-rekonstruktive Methoden gemeinsam interpretiert werden.

Übergreifend diskutiert wird die Frage nach den Beiträgen eines qualitativ-rekonstruktiven Forschungszugriffes für die Lehrer*innenbildung. Dabei sollen Impulse für eine auf Inklusion Bezug nehmende Lehrer*innenbildung aufgenommen und wissenschaftlich reflektiert werden.

  • Programm
  • Anmeldung und Einreichung

    Die Anmeldung zur Tagung und die Einreichung von Beiträgen ist bis zum 31.03.2020 möglich. Es werden keine Tagungsgebühren erhoben. Möglichkeiten für Einreichungen von Beiträgen bestehen für die Themenworkshops. Gerne können Sie sich auch um eine aktive Teilnahme bei einem Methodenworkshop bewerben.

    Für weitere Informationen folgen Sie bitte dem unten stehenden Link zum Call for Papers.

  • Anreise

    Die Tagungswerkstatt findet in der Schloßwender Str. 1, 30159 Hannover (U Königsworther Platz, Stadtbahnlinien 4 und 5) statt.


Call for Papers
PDF, 139 KB

Ihr Organisationsteam

Dr. Sarah Dannemann, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Dr. Julia Labede, Leibniz Universität Hannover
Tjark Neugebauer, Leibniz Universität Hannover

Bei Rückfragen kontaktieren Sie uns gerne über: tagungswerkstatt@lehrerbildung.uni-hannover.de

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