Dr. Alisha Heinemann

Alisha Heinemann (Universität Wien) hält einen Vortrag zur diskriminierungskritischen Sprache in der Reihe »mittwochs um vier«

ZUR PERSON

Alisha M. B. Heinemann vertritt aktuell die Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Bildungsinstitutionen, -verläufe und Migration an der Universität Bremen. Ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der kritischen Erwachsenenbildung, der postkolonialen Theorie sowie den Forschungsfeldern ›Deutsch als weitere Sprache‹ und der ›pädagogischen Professionalität in der Migrationsgesellschaft‹.

VORTRAG IN DER REIHE »MITTWOCHS UM VIER«

SoSe 2019
Diskriminierungskritische Sprache - political correctness für Geeks oder relevantes Entwicklungsfeld für uns alle?

Diskriminierungskritische Sprache wird von den einen als Bedrohung und elitäre Abgrenzungspraxis wahrgenommen und  von anderen zur Absicherung der eigenen moralischen Überlegenheit genutzt. Die eigentliche Idee diskriminierungskritischer Sprache – nämlich weniger Gewalt zu reproduzieren – geht zwischen diesen beiden Extrempositionen allzu häufig verloren. Im Rahmen des Vortrags werden wir darüber nachdenken, was Sprache mit Gewalt zu tun hat, was mit dem Begriff ›diskriminierungskritisch‹ überhaupt gemeint ist und warum es wichtig ist, sich mit der verändernden und machtvollen Kraft von Sprache auseinanderzusetzen.