Christoph Müller

Christoph Müller hat mehrere Vorträge zu Flucht und Trauma aus pädagogischer Sicht in der Werkstatt und in der Reihe »mittwochs um vier« gehalten.

ZUR PERSON

Christoph Müller ist Heinrich-Böll-Stipendiat. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt LeibnizWerkstatt und in der Abteilung Pädagogik bei Verhaltensstörungen am Institut für Sonderpädagogik. Er studierte Sozialwissenschaften (Soziologie, Sozialpsychologie, Politische Wissenschaft) und Sonderpädagogik mit den Fachrichtungen Pädagogik bei Beeinträchtigungen der emotionalen und sozialen Entwicklung sowie Pädagogik bei Beeinträchtigungen des schulischen Lernens mit dem Unterrichtsfach Deutsch an der Universität Hannover. Zu seinen Interessensschwerpunkten gehören u. a. Psychoanalytische Pädagogik, Geschlechtertheorie und Tiefenhermeneutik.

VORTRAG IN DER WERKSTATT UND IN DER REIHE »MITTWOCHS UM VIER«

Werkstatt ab 2015; WiSe 2016/17
Flucht. Trauma. Pädagogik: Psychosoziale Aspekte der pädagogischen Arbeit bei Traumatisierung im Kontext von Zwangsmigration

Der Vortrag befasst sich mit psychosozialen Aspekten der pädagogischen Arbeit bei Traumatisierung im Kontext von Zwangsmigration. Aus psychoanalytischer Perspektive heraus wird beleuchtet, was ein Trauma ist, wie es entsteht und wie man ihm begegnen kann. Besondere Aufmerksamkeit wird den Einflüssen der Fluchterfahrungen und auch der Situation im Aufnahmeland zuteil: Wie wirken diese Faktoren auf das Trauma und die Traumatisierten ein? Und was muss man als Mensch, der mit traumatisierten Menschen generell und mit Kindern und Jugendlichen im Besonderen umgeht, in diesem Zusammenhang beachten?