Pfingstwerkstatt

Die zweite von den drei Werkstätten des Sommersemesters 2016 fand in der Studienwoche statt. Pfingstwerkstatt kam sehr gut bei Studierenden an und bestätigte erneut, dass es großes Engagement und Interesse unter Studierenden an Wissensaustausch und -erweiterung gibt und dass sie für neue Verbindungen und Einsichten aus der Praxis wie der Theorie aufgeschlossen sind.

PROGRAMM

  • 18.05.2016 Ehrenamt, Asylverfahren

    Mittwoch, den 18.05.2016; 14:00 - 18:30 Uhr

    14:00 - 16:00 Uhr
    Vorstellung: LeibnizWerkstatt; Austausch zu Ehrenamt und Sprachunterstützung
    Radhika Natarajan (LeibnizWerkstatt)

    16:00 - 18:00 Uhr
    Asylverfahren und Praxis 
    Vortrag und Diskussion
    Yildiz Sahinde Demirer (Hochschule Hannover)

    18:00 - 18:30 Uhr
    Roter Faden 
    Erste Einsichten
    Radhika Natarajan (LeibnizWerkstatt)

  • 19.05.2016 Sprachvermittlung indirekter und direkter Art


    Donnerstag, den 19.05.2016; 14:00 - 19:00 Uhr

    14:00 - 16.30 Uhr
    Dreimal K: #Kunst#Kultur#Kreativität
    Workshop und Reflexion
    Katja Krause (kestnergesellschaft & Sprengel Museum)

    16.30 - 19.00 Uhr
    Lehrwerke, Ehrenamt und mehr
    Workshop und Austausch
    Radhika Natarajan (LeibnizWerkstatt) 

  • 20.05.2016 Schulische Sprachbildung, Menschenrechte

    Freitag, den 20.05.2016; 14:00 - 18:30 Uhr

    14:00 - 16:00 Uhr
    Schulische Sprachbildung - Organisation, Ziele und Inhalte
    Vortrag und Diskussion
    Dr. Ina Baumann (Niedersächsische Landesschulbehörde)

    16:00 - 18:00 Uhr
    Menschenrechte als Grundlage der Flüchtlingsarbeit
    Vortrag und Workshop
    PD Dr. Eva Kalny (Institut für Soziologie)

    18:00 - 18:30 Uhr
    Roter Faden
    Weitere Einsichten und abschließende Bemerkungen
    Radhika Natarajan (LeibnizWerkstatt)

Großes Engagement

Die LeibnizWerkstatt bot die zweite Blockveranstaltung des Sommersemesters 2016 in der vorlesungsfreien Pfingstwoche an. An drei Nachmittagen vom 18.05. bis zum 20.05. trafen sich Studierende, lernten sich kennen und tauschten sich zu unterschiedlichen Angeboten für Geflüchtete aus. Die Studienwoche nutzten die Teilnehmenden kreativ und intensiv, wie ein Blick in das Programm zeigt. Beiträge zur psychosozialen Dynamik der Fluchterfahrung wurden im Begleitprogramm »mittwochs um vier« angeboten.

STUDIENWOCHE

Verlauf

Jeden Nachmittag wurden zwei Blöcke angeboten: der eine befasste sich direkt mit der Sprachlernunterstützung und der andere diente der Sensibilisierung für den Gesamtkontext von Geflüchteten. Angestrebt wurde dabei ein erstes Kennenlernen der schulischen Landschaft und das des Asylverfahrens, ein Nachdenken über Menschenrechte sowie das Ausloten von Kunst als möglichem Zugang zu traumatisierten Menschen. 

Zum ersten Mal dabei war die Niedersächsische Landesschulbehörde. Indem sich jede Blockveranstaltung aus unterschiedlichen Blöcken mit immer wechselnden Referentinnen zusammensetzt, erfreut sich das Projekt weiterhin regen Interesses. Es kamen daher auch Teilnehmende vergangener Veranstaltungen wie beispielsweise der Frühlingswerkstatt als Zuhörende. Die Unterschiede der angebotenen Blöcke sind dem Programm zu entnehmen. Die Pfingstwerkstatt schloss mit einer Reflexions- und Rückmeldephase ab. 

Weiterentwicklung

Es existieren zudem weitere Angebote zur Sprachberatung, Unterrichtsvorbereitung (Werkstatt Plus) sowie Reflexion (Fallwerkstatt), die bereits im Juni anfangen haben. Informationen diesbezüglich sind unter der Rubrik ›Aktuelles‹ bekanntgegeben. Das Projekt setzt damit das Vorhaben um, Studierende in ihrem Engagement kontinuierlich und bedarfsorientiert zu unterstützen.

(Radhika Natarajan)


WERKSTÄTTEN 2016