Neubau für die Leibniz School of Education

Das Bild des Hauses für die Lehrerbildung, dass die Leibniz School of Education verwendet, ist nicht nur eine Metapher. Die Leibniz Universität Hannover schafft mit einem großen Bauvorhaben nahe dem zentralen Hauptgebäude einen Neubau, in dem die Leibniz School of Education sowie Kernbereiche der Lehrerbildung gemeinsam den "Campus Lehrerbildung" gestalten werden.

© ksg architekten

„Eine Heimat für unsere Lehramtsausbildung schaffen“ – mit diesen Worten fasste Universitätspräsident Prof. Volker Epping den Auftrag zusammen, den die Architekturbüros zur Gestaltung des Neubaus für die Leibniz School of Education erhalten hatten. Im Juli 2017 präsentierte die Hochschulleitung öffentlich den Siegerentwurf, der aus einem Architektenwettbewerb hervorgegangen war. Neben Prof. Epping waren auch Vertreterinnen und Vertreter des Preisgerichtes sowie Mitarbeitende des Kölner Architekturbüros „kister scheithauer gros architekten GmbH“ anwesend, deren Entwurf sich bei der Jury durchsetzen konnte. Für die späteren Nutzerinnen und Nutzer hielt Prof. Dr. Sascha Schanze, Direktor für Studium und Lehre bei der LSE, eine kurze Ansprache. Er betonte, welch große Bedeutung der neue Ort für die interdisziplinäre und fakultätsübergreifende Zusammenarbeit in der Lehramtsausbildung habe.

Neben der Leibniz School of Education werden auch zwei Institute der Philosophischen Fakultät in dem Gebäude einziehen, nämlich das Institut für Pädagogische Psychologie und das Institut für Erziehungswissenschaften. Als Standort vorgesehen ist das Areal gegenüber der Straßenkreuzung Im Moore / Nelkenstraße. Hier steht derzeit noch das „versunkene Schlösschen“, das demnächst abgerissen wird. Mit seiner orangenen Klinkerfassade und dem Erdgeschoss aus hellem Sichtbeton soll sich das neue Gebäude den vorhandenen Gründerzeithäusern angleichen, wie sie entlang der Straße Im Moore zahlreich zu finden sind. Die Jury lobte besonders, dass der ausgewählte Entwurf eine gelungene Verbindung zwischen Hochschule und dem Stadtviertel schaffe, anstatt nur eine Baulücke zu schließen.