Kultur- und Diversitätsdidaktik

Perspektiven für den Literaturunterricht und darüber hinaus

verfasst von
Gülbeyaz Kula
betreut von
Sigrid Thielking
Abstract

Die Einführung der inklusiven Schule in der Bundesrepublik Deutschland ging mit dem Ziel einer chancengleichen Förderung aller Schüler*innen einher. Wenngleich eine diversitätsbejahende Öffnung des deutschsprachigen Schulwesens erfolgt ist, so gibt es nach wie vor Forschungslücken hinsichtlich einer diversitätssensiblen Förderung aller Lernenden. Das vorliegende Buch geht der Frage nach, wie eine umfassende kultur- und diversitätssensible Förderung aller Lernenden, unabhängig von ihrer sozialen und ethnischen Herkunft, ihrer Sprache, ihres Geschlechts, ihres Genders, ihres Alters, ihrer Religion, ihrer Weltanschauung, ihrer sexuellen Orientierung sowie ihrer motorischen und kognitiven Fähigkeiten im deutschsprachigen Schulwesen bewerkstelligt werden kann. Mithilfe des im Buch entwickelten Kultur- und Diversitätsdidaktikmodells für den Bildungsbereich, das auf die Anerkennung und Wertschätzung der gesamten Vielfalt der Lehrenden und Lernenden abzielt, beleuchtet das Buch die intersektionalen Verflechtungen von Politik, Gesellschaft, Schule, Familie und Individuum in einem reziproken Verhältnis zueinander und zeigt Möglichkeiten einer Anwendung der Kultur- und Diversitätsdidaktik auf das Schulwesen in der Bundesrepublik Deutschland sowie auf den spezifischen Bereich der Literaturdidaktik des Deutschunterrichts auf

Organisationseinheit(en)
Leibniz School of Education
Typ
Dissertation
Anzahl der Seiten
625
Publikationsdatum
2018
Publikationsstatus
Veröffentlicht
 

Details im Forschungsportal „Research@Leibniz University“