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Mein Praktikum an der Mtambani Primary School in Mapinga/Tansania

 

Ich heiße Nicole, bin 22 Jahre alt und studiere Sonderpädagogik im Bachelor. Mein drittes Pflichtpraktikum im Bachelor, das Praktikum in spezifischen sonderpädagogischen Handlungsfeldern (Modul G) habe ich an der Mtambani Primary School in Mapinga/Tansania absolviert. Vermittelt wurde das Praktikum durch die Organisation Easy Go- Easy Come!

 

Darf ich Dir drei Fragen zu Deinem Praktikum in Tansania stellen, liebe Nicole?

 

Was hat Dich bei Deinem Praktikum überrascht?

Die Gelassenheit mit denen die Menschen in Tansania ihren Alltag entgegentreten und die unglaubliche Lebensfreude. Ständig wurde getanzt, gesungen und gelacht, sodass es ansteckend war.  Außerdem überraschte mich die unglaubliche Schönheit der Natur, die mich rückblickend immer noch sprachlos werden lässt.

 

Was war die größte Herausforderung?

Eine Herausforderung war für mich, so schnell wie möglich die fremde Sprache zu lernen und mich in der Kultur zurechtzufinden. Da mir sehr viel Gastfreundschaft entgegengebracht wurde, gelang mir dies jedoch leichter als gedacht.

Die entspannte Einstellung zur Zeit zu akzeptieren, war für mich erst einmal schwer. Außerdem war die Klassengröße, Ausstattung, Art und Weise des Unterrichts, sowie der Erziehung in der Schule eine wirkliche Herausforderung, die ich im Nachhinein jedoch als Chance werten würde. Denn so konnte und musste ich kreativ werden und viele verschiedene Formen von Unterricht ausprobieren, da die Schule mir offen ließ wie ich meinen Unterricht gestalte.

 

Was war Dein schönstes Erlebnis?

Für mich gab es nicht "das schönste Erlebnis", da es mir zu schwer fällt mich zu entscheiden. Die gesamte Zeit war atemberaubend und viel zu schnell vorbei.

Eines der schönsten Erlebnisse war die Zeit bei meiner Gastfamilie. Ich wurde wie ein wirklicher Teil dieser Familie aufgenommen und fühle mich auch jetzt noch, als hätte ich eine Familie in Tansania. Das schönste Erlebnis mit der Familie war, als die Eltern hat mich nach einiger Zeit mit meinen afrikanischen Namen "Manka" (Zweitgeborene) getauft haben.