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07.03.2018 Fachtag der Fachberaterinnen und Fachberater des Faches Geographie

Diese Veranstaltung wird als bildungspolitisches Schwerpunktthema vom Niedersächsischen Kultusministerium finanziell gefördert und ist kostenfrei.

Der diesjährige Fachtag der Fachberater/-innen des Faches Geographie Niedersachsens wendet sich wieder an die Fachlehrkräfte aller Schulformen und Jahrgangsstufen, und soll den alljährlichen Gedankenaustausch ermöglichen.

Im Rahmen der Tagung werden die für 2018 und 2019 anstehenden Raummodule des Oberstufenunterrichts „Südasien“ und „Australien und Ozeanien“ thematisiert. Am Vormittag führen zwei Fachvorträge in die Thematik ein und die Arbeitskreise am Nachmittag knüpfen an die Expertenbeiträge an.

Außerdem werden in einigen Workshops Verbindungen zwischen dem Erdkunde-Unterricht in den Jahrgängen 5 - 10 sowie der Arbeit in der Gymnasialen Oberstufe hergestellt. Hierbei geht es auch um den Erfahrungsaustausch zu den Kerncurricula I und II.


Programm

10.00 – 10.15 Uhr Begrüßung

10.15 – 11.15 Uhr 1. Fachvortrag

Prof. Dr. Boris Braun (Köln )

„Australien – Rohstoffreichtum als Fluch oder Segen?“
Der australische Kontinent verfügt über einen großen Reichtum an natürlichen Ressourcen, insbesondere an metallischen Rohstoffen, aber auch an Energiestoffen wie Steinkohle oder Uran. Auch bei einigen Agrarprodukten ist Australien einer der weltweit bedeutendsten Exporteure. Dies hat zum einen zur Ausbildung von stark rohstoffabhängigen Export- und Wirtschaftsstrukturen beigetragen, zum anderen werden die ökologischen Grenzen des entsprechenden Wirtschaftsmodells immer deutlicher. Vor diesem Hintergrund diskutiert der Vortrag die besonderen Chancen Australiens, aber auch Probleme und Risiken, die sich aus der Rohstoffabhängigkeit ergeben.

11.15 – 11.30 Uhr Kaffeepause

11.30 – 12.30 Uhr 2. Fachvortrag

Prof. Dr. Andreas Dittmann (Gießen)

„Das Miteinander lernen an der Peripherie der Peripherie: Junge Städte und multi-ethnische Bazare im Karakorum-Gebirge Nord-Pakistans“. Städte, die den üblichen Definitionskriterien entsprechen, gibt es im Karakorum-Gebirge Nord-Pakistans erst seit etwa zwei bis drei Jahrzehnten. Sie bildeten sich als zentrale Orte erst nach dem Bau von Verkehrswegen, die den Gebirgsraum mit seinen Vorländern verbinden, heraus und bieten Angehörigen ganz unterschiedlicher ethno-linguistischer und religiöser Gruppen Gelegenheit, Bazare an gemeinsamen Standorten zu etablieren. Dort muss neben dem räumlichen Nebeneinander allerdings auch das gesellschaftliche Miteinander noch etabliert werden. Nur so kann die gegenwärtig prägende Gewaltkultur der Abgrenzung zu einer ökonomischen Symbiose transformiert werden.

12.30 – 13.30 Uhr Mittagspause

13.30 – 14.30 Uhr Arbeitskreise 1- 4 (im Wechsel)

14.30 – 15.00 Uhr Pause

15.00 – 16.00 Uhr Arbeitskreise 1- 4 (im Wechsel)


Arbeitskreise

AK1: Tafelbilder im Erdkundeunterricht – Anregungen und Vorschläge

Im theoretischen Teil des Arbeitskreises wird auf Anforderungen, Chancen und Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Entwicklung von Tafelbildern eingegangen. Der anschließende praktische Teil liefert dann Anregungen und Vorschläge anhand von ausgewählten Beispielen zu den Räumen Australien und Südasien, wobei sich die Beispiele an den vorliegenden Schulbüchern orientieren.

Bernd Haberlag

AK2: Mental Maps - Kognitives Kartieren

Mental Maps sind individuelle Vorstellungsbilder des wahrgenommenen Raumes. Sie entstehen im Kopf des Individuums bei jeder Aktivität in der räumlichen Umgebung.
In diesem Arbeitskreis werden einige theoretische Überlegungen zum kognitiven Kartierungsprozess und der Entstehung von Mental Maps vorgestellt. Auf deren Grundlage sollen gemeinsam Einsatzmöglichkeiten von Mental Maps im Unterricht entwickelt werden.

Martin Häusler

AK3: Vier Raumkonzepte der Geographie im Unterricht

In dem Arbeitskreis werden die Raumkonzepte der Geographiedidaktik (Raum als … Realraum, System von Lagebeziehungen, wahrgenommener Raum, Konstruktion) anschaulich verdeutlicht. Außerdem geht es um die Reflexion von Unterrichtsbeispielen und das Analysieren einer Erdkundearbeit mit raumkonzeptionellem Schwerpunkt im Raummodul Südasien.

Beate Liedke

AK4: Australien im bilingualen Sachfachunterricht Erdkunde

In diesem Arbeitskreis werden mögliche Unterrichtsbausteine zum Kontinent Australien für den Bilingualen Unterricht sowohl für Sek I als auch Sek II vorgestellt. Dabei werden u.a. die für den bilingualen Sachfachunterricht bedeutsamen Aspekte der sprachlichen Unterstützung bzw. Entlastung (Scaffolding) beispielhaft thematisiert. Darüber hinaus sollen Elemente und Anlage einer synoptischen Raumanalyse zum Murray-Darling-Becken vorgestellt werden.

Mark Stoltenberg
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Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Fortbildungstag 14.02.2018: Global Change - Geographien einer Welt im Wandel

PROGRAMM:

ab 9.00 Uhr - Mensa-Gebäude, Raum 003
Anmeldung, Aushändigung der Tagungsunterlagen, Begrüßungskaffee, Verlagsausstellung

10.00 Uhr - Kali-Chemie-Hörsaal
Eröffnung
Claudia Schanz, Niedersächsisches Kultusministerium

10.15 Uhr - Kali-Chemie-Hörsaal
Visionärinnen und Visionäre als „Change Agents“ – Didaktische Implikationen für eine gesellschaftliche Transformation im Kontext des Global Change

Prof. Dr. Christiane Meyer
, Leibniz Universität Hannover, Institut für Didaktik der Naturwissenschaften (Didaktik der Geographie)

11.00 Uhr - Kali-Chemie-Hörsaal
Keynote-Vortrag: Global Change im 21. Jahrhundert

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Klaus Töpfer
, ehemaliger Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP)

12.00 Uhr - Mensa-Gebäude, Raum 003
Mittagspause mit Kaffeebar und Verlagsausstellung 

13.00 Uhr - Kali-Chemie-Hörsaal
Das Konzept des Global Change und der Syndromansatz aus den Perspektiven von Jugendlichen und Lehrkräften – Ergebnisse aus empirischen Studien

Joschua Claassen, Jonas Emanuel Stolze, Prof. Dr. Christiane Meyer, Leibniz Universität Hannover, Institut für Didaktik der Naturwissenschaften (Didaktik der Geographie)

14.15 Uhr
Parallele Fachsitzungen

FS 1: Raumkonstruktionen reflektieren - Die Methode der Reflexiven Fotografie im Erdkundeunterricht am Beispiel der Vorstellungen über Leben in den Slums von Nairobi (Kenia)
Andreas Eberth
, Leibniz Universität Hannover, Institut für Didaktik der Naturwissenschaften (Didaktik der Geographie)

FS 2: Zukunftsweisende Projekte als Reaktion auf den Global Change - Anregungen für den Erdkundeunterricht
Stephanie Mittrach
, Leibniz Universität Hannover, Institut für Didaktik der Naturwissenschaften (Didaktik der Geographie)

FS 3: Ökodörfer und Permakultur - Erfahrungen aus dem Lebensgarten Steyerberg in Niedersachsen
Prof. Declan Kennedy
, Dipl.-Ing., Permakulturpark am Lebensgarten Steyerberg

FS 4: Neue Wege einer nachhaltigen Stadtentwicklung - Die Transition Town-Initiative in Hannover
Dr. Thomas Köhler
, Transition Town Hannover e.V. 

FS 5: Wie Globales Lernen Wandel mit gestaltet - Anregungen für eine transformative Bildung
Marion Rolle
, Fachstelle für Globales Lernen des Verbands Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN) e.V.

FS 6: Kartierung und Modellierung von Ökosystemleistungen am Beispiel von Bestäubungsleistungen - Anregungen für den Erdkundeunterricht der Sek. //
Prof. Dr. Benjamin Burkhard
, Dr. Jens Groß, Leibniz Universität Hannover, Institut für Physische Geographie und Landschaftsökologie

 

15.15 Uhr - Mensa-Gebäude, Raum 003
Kaffeepause und Verlagsausstellung

16.00 Uhr
Parallele Fachsitzungen
(siehe 14.15 Uhr); anschließend Ende der Veranstaltung

 

Klicken Sie hier zur Anmeldung über VeDaB.

Klicken Sie hier zum Download des Programm-Flyers als pdf.

Klicken Sie hier zum Download der Anfahrtsbeschreibung als pdf.

 

Finanziert von Engagement Global gGmbH aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Inklusion - In der Schule angekommen?

"Als soziologischer Begriff beschreibt das Konzept der Inklusion eine Gesellschaft, in der jeder Mensch akzeptiert wird und gleichberechtigt und selbstbestimmt an dieser teilhaben kann – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft, von Religionszugehörigkeit oder Bildung, von eventuellen Behinderungen oder sonstigen individuellen Merkmalen…
Die inklusive Pädagogik beschreibt einen Ansatz, der im Wesentlichen auf der Wertschätzung der Vielfalt beruht. In einem inklusiven Bildungssystem lernen Menschen mit und ohne Behinderungen von Anfang an gemeinsam. Homogene und damit separierende Lerngruppen werden nicht gebildet.“ (Andrea Schöb, Juli 2013)

Was bedeutet dies für unsere alltägliche Arbeit in der Schule? Der Religionspädagogische Tag bietet ein Referat, Workshops und Gespräche mit Anregungen für Ihren Unterricht.


Außerdem wird Ihnen wieder die Buchhandlung Bernward bei Decius (Hannover) Material zum Thema
und Stöbern anbieten.

am Mittwoch, 28.02.2018
Beginn 9. 00 Uhr mit Stehkaffee, bis 16.00 Uhr
Don Bosco Haus, Göttinger Chaussee 147, 30459 Hannover

Weitere Infos unter: vedab.de/veranstaltungsdetails.php