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Profilschwerpunkt Diversität und Inklusion

Innerhalb des Profilschwerpunktes Diversität und Inklusion wird eine tiefgreifende Auseinandersetzung in Forschung  und Praxis zu den Themen  Diversität, Inklusion und Mehrsprachigkeit vorangebracht, die in konkreten Strukturveränderungsvorschlägen und praktischen Umsetzungsmöglichkeiten innerhalb des Studiums und der Lehrerfortbildung mündet:

  • innerhalb der Hochschule (Säule I Hochschuldidaktik),
  • des Studiums (Säule II lehramtsbezogenen Studiengängen) sowie in
  • der Lehrerfort- und Weiterbildung (Säule II)

Gleichzeitig wird die Vernetzung der verschiedenen Akteure sowie der inhaltliche Input für lehramtsbezogene Forschung voran gebracht.

Was verstehen wir unter Diversität?

Auf der analytischen Ebene

     … setzt sich Diversität zusammen aus individuellen und gruppenbezogenen Merkmalen,  

die teilweise angeboren sind, teilweise individuell erworben werden, teilweise durch Gesetze und institutionelle Praxis entstehen, z.B.

Geschlecht bzw. Gender, die Ethnie, Kultur, Nationalität, Sprache, der sozioökonomische Status, Alter, Gesundheit im körperlichen und seelischen Sinne, Religion bzw. Glaube usw.

 

  • allen Merkmalen ist gemein, dass sie nicht isoliert, sondern kombiniert auftreten
  • Überschneidung verschiedener Differenzkategorien
  • Macht- und  Ungleichheitsstrukturen

 

Auf einer normativen Ebene …

  • steht Diversität dafür, Differenzen wertzuschätzen und als Ressource zu begreifen;
  • betont Diversität die Einzigartigkeit von Individuen  (vgl. z.B. Aretz/Hansen 2002, S. 8)
  • Diversität wendet sich eindeutig gegen Diskriminierungen aufgrund von:
    • ethnifizierenden Zuschreibungen, Nationalität, Bildung, Alter, Sprache, Geschlechterzuschreibungen, körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen, Religion oder Weltanschauung, etc.

                        Rückbezug zur Konstruktion von Differenzlinien

 

Was verstehen wir unter Inklusion?

Unser Verständnis von Inklusion … 

…. zielt über die aktuell verbreitete Fokussierung auf den gemeinsamen Unterricht von Schüler/innen mit und ohne Behinderungen bzw. Förderbedarf auf eine konsequente Minimierung von Diskriminierungen und eine Maximierung der Teilhabe aller Schüler/innen.


Neben dem Zugang zur allgemeinen Schule rückt die Akzeptanz, Partizipation und Leistungsentwicklung aller Schüler/innen in den Fokus. Inklusion erfordert eine fortwährende Entwicklung der Werte und Einstellungen, Praxis sowie institutionellen Strukturen. 

Details (LINK POSTER ALTE SEITE)

Was verstehen wir unter Diversität?

Auf der analytischen Ebene

     … setzt sich Diversität zusammen aus individuellen und gruppenbezogenen Merkmalen,  

die teilweise angeboren sind, teilweise individuell erworben werden, teilweise durch Gesetze und institutionelle Praxis entstehen, z.B.

Geschlecht bzw. Gender, die Ethnie, Kultur, Nationalität, Sprache, der sozioökonomische Status, Alter, Gesundheit im körperlichen und seelischen Sinne, Religion bzw. Glaube usw.

 

  • allen Merkmalen ist gemein, dass sie nicht isoliert, sondern kombiniert auftreten
  • Überschneidung verschiedener Differenzkategorien
  • Macht- und  Ungleichheitsstrukturen

 

Auf einer normativen Ebene …

  • steht Diversität dafür, Differenzen wertzuschätzen und als Ressource zu begreifen;
  • betont Diversität die Einzigartigkeit von Individuen  (vgl. z.B. Aretz/Hansen 2002, S. 8)
  • Diversität wendet sich eindeutig gegen Diskriminierungen aufgrund von:
    • ethnifizierenden Zuschreibungen, Nationalität, Bildung, Alter, Sprache, Geschlechterzuschreibungen, körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen, Religion oder Weltanschauung, etc.

                        Rückbezug zur Konstruktion von Differenzlinien

 

Was verstehen wir unter Inklusion?

Unser Verständnis von Inklusion … 

…. zielt über die aktuell verbreitete Fokussierung auf den gemeinsamen Unterricht von Schüler/innen mit und ohne Behinderungen bzw. Förderbedarf auf eine konsequente Minimierung von Diskriminierungen und eine Maximierung der Teilhabe aller Schüler/innen.


Neben dem Zugang zur allgemeinen Schule rückt die Akzeptanz, Partizipation und Leistungsentwicklung aller Schüler/innen in den Fokus. Inklusion erfordert eine fortwährende Entwicklung der Werte und Einstellungen, Praxis sowie institutionellen Strukturen. 

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